Monthly Archives: January 2014

Khutba on Dua’ 31/01/14

Salam,

it’s been a while since I’ve recorded and uploaded a khutba so here is the first one of many to come this year inshaAllah. May it be beneficial for me and you. Amin.

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Wa Salam,

Abdur-Rahman

Ein wandelndes Lexikon

So wird im Volksmund jemanden beschrieben, der ein umfangreiches Wissen auf (fast) allen Gebieten innehat. Wir kennen sicher einige, auf die diese Bezeichnung zutrifft. Was ich in diesem Post aber behandeln will hat eigentlich nicht sehr viel mit dem Titel außer der Ausdrucksform zu tun. In einer langen Überlieferung von Sad  ibn Hisham ibn Amir rah. fragt er Aisha ra.

…Mutter der Gläubigen, erzähle mir von dem Charakter des Gesandten Allah saw. Sie sagte: Liest du denn nicht den Quran? Ich sagte: Ja. Daraufhin erwiderte sie: Der Charakter des Gesandten Allahs saw. war der Quran…

[Sahih Muslim]

So wurde er saw. als “wandelnder Quran” bezeichnet. Aber was bedeutet dies für uns? Was können wir daraus lernen?

Im Quran, sagt Allah swt.

Es war nur als eine Barmherzigkeit dass Wir dich zu allen Menschen entsandten

[Quran Al-Anbiyah Die Propheten 21:107]

Er ist unser Vorbild, der mit dem Perfektesten und Vollkommenstem Charakter nach dem wir unser Leben richten sollten.

Und du bist führwahr von edler Natur (od. Charkter)

[Quran Al-Qalam Die Schreibfeder 68:4]

In allen Aspekten seines saw. Lebens kam dies zum Vorschein. Ob Barmherzigkeit gegenüber seinen Gefährten und diejenigen die ihm Schaden zufügen wollten. Oder seine Großzügigkeit, seine Ehrlichkeit, oder oder oder.

Der Quran ist für uns eine Art Wegweiser, er wird als Furqan bezeichnet, die Unterscheidung zwischen Richtig und Falsch. Woher wollen wir aber wissen was richtig und falsch ist, was der Charakter des Propheten detailliert ist, wenn wir den Quran nicht lesen. Wenn wir nicht wissen was drin steht, wenn wir ihn zwar auswendig gelernt haben aber trotzdem keine Ahnung haben was die Al-Fatiha uns sagt, wenn wir nicht mal wissen was die Verse in der Al-Fatiha die wir jeden Tag mindestens 17 mal rezitieren bedeuten.

Der Quran ist nicht mehr unser Gefährte in allen Situationen, nicht mehr die erste Anlaufstelle sondern die letzte wenn überhaupt.

Ali ibn Husayn Zain al-Abideen ra., der Großenkel des Propheten saw. fragte seinen Diener ihm Wasser von einer Ton Vase zu gießen. Diese hat er aber auf seinen Fuß fallen lassen. Ohne den Schmerz zu achten rezitierte er den Vers “diejenigen die ihren Ärger unterdrücken”, und sagte zu seinem Diener “Ich habe meinen Ärger unterdrückt”dann ohne aufzuhören rezitierter er den Vers “und diejenigen die den Menschen vergeben, wahrlich Allah liebt diejenigen die gutes tun” und sagte zu seinem Diener “du bist frei!”*

Dies ist ein Beispiel, den Quran im Hinterkopf zu haben, und immer zu ihm um zurück zu kehren. Ich erinnere mich in einem Vortrag von Nouman Ali Khan erzählte er von einem Freund, der immer ein Quran bei sich hatte und zu jeder Gelegenheit einen Bezug zum Quran herstellte. “Weißt du, dies erinnert mich an einen Vers im Quran…”  MashaAllah ich kenne auch den einen oder anderen Bruder der genauso ist, mit Weisheiten gefüllt die darum wissen jede noch so kleine Situation in eine Lebensveränderbare zu verwandeln. Er erzählte weiter, dass einmal er mit ihm unterwegs waren und auf einmal er Ustadh Nouman aufhielt und sagte Schau! Er wusste nicht genau wohin er schauen sollte, woraufhin sein  Freund auf eine Pflanze die sich durch den Gehweg kämpfte hinwies, und sagte (ungefähr) dies ist dass einzig natürliche hier in diesem Meer von Beton. Genauso sind wir es.

Wir (lies ich (der Author)) müssen mehr Bezug zum Quran haben, wissen worüber es spricht, was Gott uns sagt. Es ist das Wort Gottes, und wir haben es als Dekoration missbraucht. Wenn wir uns den Himmel, die Sonne, den Mond, die Sterne anschauen dann sollte wir uns an etwas im Quran erinnern.

“Siehe, euer Herr ist Allah, Welcher die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf; dann nahm Er majestätisch Platz auf dem Thron. Er lässt die Sonne, den Mond und die Sterne, die Seinem Befehl gemäß dienstbar sind. Sind nicht Sein die Schöpfung un der Befehl? Gesegnet sei Allah, der Herr der Welten!”

[Quran Al-Araf die Anhöhen 7:54]

Wenn es regnet erinnert euch,

…und in dem was Allah vom Himmel an Wasser niedersendet, womit Er die Erde nach ihrem Tode belebt und was Er an allerlei Getier auf ihr verbreitet, und in dem Wechsel der Winde und der Wolken, die dem Himmel und der Erde dienen – wahrlich, in all dem sind Zeichen für Leute von Verstand!

[Quran Al-Baqarah Die Kuh 2:164]

Und selbst wenn wir nicht einen weltlich mächtigen Pharaonen gegenüber stehen müssen so können wir uns trotzdem wenn auch immer wir vor Leuten sprechen uns an diesen Versen erinnern.

Geh zu Pharao. Siehe, er überschreitet das Maß. Er sagte: O mein Herr! Öffne mir mein Herz und mache mir meine Aufgabe leicht. Und löse den Knoten meiner Zunge. Damit die meine Rede verstehen.

[Quran Ta Ha 20:23-28]

Wenn wir etwas im Quran lesen lasst uns über mögliche Anwendungsmöglichkeiten nachdenken, und andersherum wenn auch immer wir uns in einer Situation befinden lasst uns den Quran als erste Anlaufstelle nehmen. Lasst uns Gefährten des Qurans werden und Lexika in Sachen des Qurans sein. Möge Allah uns dabei helfen. Amin.

Wa Salam,

Abdur-Rahman

*Ich habe lange nach der Quelle diese Überlieferung gesucht, aber bis jetzt noch nichts gefunden. Ich habe dies aus dem englischen von diesem Artikel übersetzt. Allahu Alam.

Reblog: The Remedy Of Trials

Yasmin Mogahed
It’s hard to read this one without tears:

“Were it not that Allah treats His slaves with the remedy of trials and calamities, they would transgress and overstep the mark. When Allah wills good for His slaves, He gives him the medicine of calamities and trials according to his situation, so as to cure him from all fatal illnesses and diseases, until He purifies and cleanses him, and then makes him qualified for the most honorable position in this world, which is that of being a true slave of Allah (‘uboodiyyah), and for the greatest reward in the Hereafter, which is that of seeing Him and being close to Him.”

[ Ibn Qayyim al Jawzziyah (rah)]

Thank the People

Our society is very consumer oriented, what I mean by that is when we pay for a laptop we’re not supposed to get a phone. We paid good money after all, no matter how one might try to sugar coat it  it’s not going to suddenly become a laptop, at least not yet. The power of money is known to everyone, the customer is king. No matter how horrible the customer is, the customer is “always” right.

However within all this capitalist market thinking, we’ve lost the value of a simple “Thank you”. “Thank you for your work today.” “Your presentation was great.” “Thank You for the cup of tea.” We’ve got loads to be thankful for, that people don’t have to do for us but still do, whether it’s part of their company profile or not. No matter how big or small.

I think we’re taking a lot of things for granted, yes granted we paid for the service but still it would all just go smoother with a please and thank you. We’ve become quite arrogant about it too, “I don’t need to thank him/her, they’re just doing their job!”. They are but you could also just be a nice person and make your and his/her day better by being the only one all day to thank him/her for the service provided.

Abu Hurairah ra. narrated that the Messenger of Allah said :
“Whoever is not grateful to the people, he is not grateful to Allah.”

[Sahih Tirmidhi]

It is manifest in Islam in words that every Muslim knows knowledgeable or not even many non-Muslims I’m sure have heard them wondering what it meant.

Usama Ibnu Zaid ra. reports: The Messenger of Allah (peace be upon him) said:

“Whoever some good was done to him, and he says: ‘May Allah reward you in goodness’ (Jazakallahu Khairan) then he has done the most that he can of praise.

[Hasan Tirmidhi]

To not be grateful for the things that the people around you do for you, may be a sign of you not going to be grateful for the things that God has given you in abundance. The Prophet saw. is our role model he was sent to us to perfect our character. So let us whenever someone does something for us, be it small or big,  thank him or make a small dua’ (supplication) for him or her.

Exchange little gifts to show your appreciation and love for certain people. Tell them you appreciate what they’re doing for you and lighten up their and your day.

I understand it’s hard, I know especially for us males. I remember during Ramadan listening to Dr. Tariq Ramadan’s podcast, he used to always end it with “and don’t forget to tell the people you love that you love them”. It’s sad, I realised then how rarely I’ve told my parents or my siblings that I love them. So this is a reminder for myself and for you to do so often, to do so as long as you can.

#January – Being Thankful

Also read this post and this.

PS: Can’t believe I forgot Dr. Ramadan’s podcast (Ramadan Chronicles) that was like one of the ones on the top of my list. I’m going to have to add it as soon as possible.

Once I tried to teach…

Once, I tried teaching

I guess it’s different than preaching

Waxing speeches for hours on end, never reaching, never leaching any benefit.

It’s never the same as teaching.

Have I touched their hearts and brains, connect with ’em and string ’em along.

Extend their minds, extend their sights.

Have I just transported knowledge from my mine to their mine without giving them tools to extract the ore.

There aren’t enough real teachers around or maybe I’m not looking hard enough.

You see it all started with a teacher,

God taught Adam all the names of things in existence

He taught us to read to feel the distance between our minds

To learn, to see the truth beneath the falsehood that blinds us

To learn, to distinguish the sounds of howling in the dark red night from the crowing of the rooster in the blue morning.

To learn, and to teach, but few do.

See once I tried teaching my sister how to read.

See once I tried teaching my mate this language.

See once I tried and I tried and I tried and I failed.

Some were born to be teachers others need to learn to be a teacher.

Lecturing is easy, but connecting is hard. Teaching is hard.

Once I tried to teach…

A breath of Mind

Unsere Schäflein

Salam Alaikum,

wir als Menschen nehmen vieles als selbstverständlich an. Wir vergessen oft diejenigen die weniger als wir haben. Unsere Gesellschaft wird immer egoistischer, wir sind so sehr in unsere iPhones und iPads versunken, dass wir alles um uns herum vergessen. Das Motto, dass viele von uns heute adoptieren ist ” looking out for number I”, wir kümmern uns nur darum unsere Schäflein ins Trockene zu bringen, das der Wolf die wenigen Schafe des neuen Nachbarns fressen würde, wenn wir nicht aushelfen  ist uns total egal.

Ich frage mich was dies mit uns macht, wir wissen mehr den jeher über die Probleme die unsere Gesellschaften plagen, ob Armut oder Kriminalität. Tuen wir selber aber aktiv etwas dagegen, statt immer nur Geld gegen ein Problem zu schmeißen? Versteht mich nicht falsch, in vielen Fällen fehlt gerade da wo es ansatzweise Lösungen zur Milderung eines Problemes gibt, das Geld. Zu spenden ist also immer notwendig, aber uns für eine Sache aktiv einzusetzen ist genauso wichtig, wenn nicht wichtiger.

Auf einer Seite sind wir auch undankbar für dass was wir haben, wollen aber mehr und auf der anderen geben wir nicht mehr, sind aber auch nicht dankbar darüber dass wir es nicht so schlimm haben.

Wir sind Konsumenten geworden, gefangen im Work, Watch, Spend treadmill ( der arbeiten, anschauen, ausgeben Tretmühle). Wie es in einem Hadith heißt,

Überliefert von Anas bin Malik:

Allah’s Gesandter (ﷺ) sagte, ” Wenn der Sohn Adams ein Tal voller Gold hätte, würde er zwei Täler haben wollen, denn nichts füllt seinen Mund außer Staub. Und Allah vergibt denjenigen der ihn um Vergebung bittet.

[Sahih al-Bukhari]

Dies zeigt uns, dass es in einem bestimmten Maße in unserer Natur ist. Das Allah uns so erschaffen hat und er uns Reichtum gibt. Es gab reiche Sahabi und Muslime im Generellen, die wohlhabend waren ,für die ihre Geschäfte erfolgreich waren. Ein Muslim gibt nicht diese Welt für das des nächsten auf, sondern schöpft von beiden.

Im Quran heißt es aber auch:

“Unter euch gibt es diejenigen die den Gewinn dieser Welt begehren, und andere die das Jenseits begehren.” [ Ali Imran Das Haus Imran 3:152 ]

Dieser Vers ist eine Nach-Kriegs Kommentation des Verlusts in der Schlacht von Uhud.. Der Prophet saw. hatte einigen Bogenschützen befohlen nicht von ihrem Platz zu weichen, selbst wenn sich Geier von ihrem Fleisch verzehrten. Als aber das Gegenteil eintraf und die Muslime gewannen, waren sie uneins über der Forderung des Propheten saw. und schließlich wichen von ihrem Posten. Es ist möglich, dass sie auch einen Anteil an der Kriegsbeute haben wollten, denn nach den Gesetzen die in der damaligen vor-islamischen Zeit herrschten, hieß es wer zuerst kommt mahlt zu erst. (Wa Allahu Alam, so viel ich weiß haben einige Mufassirin dies berichtet, ist aber Hypothese Allah swt. weiß es besser)

Khalid ibn Al-Walid ra. der damals noch nicht Muslim war, sah die Öffnung die sich durch die Bogenschützen öffnete und nutzte diese um diese Schlacht zu gewinnen.

Wir sehen also obwohl Reichtum und der Arbeiten, Fernseher, Ausgaben Kreis uns als Muslimen nicht verboten ist, sollte es uns nicht konsumieren. Was uns wichtig ist, unsere Werte und Ethik sollte dadurch nicht kompromittiert werden. Dass was wir in dieser Welt mit unserem Gewinn machen ist ein Test für uns, wir begehren letztendlich nicht den Gewinn in dieser Welt sondern den im Jenseits, wir benutzen unser Vermögen um Allah swt. Willen.

Wenn wir uns immer nur mit uns selber beschäftigen, mit dem was uns weiter voranbringt, was uns reicher macht, dann wird es leicht sein andere auszubeuten. Als Gesellschaft haben wir diese Obsession mit den berühmten und reichen dieser Welt, wir wollen alles über sie und ihren Erfolg wissen. Dass die auch nur Menschen sind vergessen wir schnell.

Wenn wir erkennen das diese Welt ein einziger Test ist, ein Test in dem wir nicht wissen wann unsere Zeit um ist, vielleicht schon in der nächsten Sekunde. Wenn wir endlich okay mit wenigerem sind, als dass was wir haben. Dass wir nie, wie in dem Hadith oben erwähnt wurde,  komplett zufrieden sind. (Dass ist das Paradies) Wenn wir die Liebe zu Allah an erster Stelle stellen. Wenn wir all dass tuen, dann wird es leichter sein uns einzusetzen und von dem was wir haben aufzugeben. Ich glaube daran dass wir Armut vollständig auslöschen können, wenn wir nur alle etwas dafür tun.

Die IF Enough Food For Everyone Kampagne im letzten Jahr hat erfolgreich die Stärke von Menschen die sich für die Eradikation von Armut einsetzen gezeigt. Die Anzahl an Events quer durch Großbritannien und Irland war massiv. Hören wir also auf unseren Kopf in den Sand zustecken und tuen etwas wenn auch klein.

In der Al-Fatiha die wir jeden Tag mindestens 17 mal rezitieren, fragen wir um die Hilfe Allahs um uns zu rechtleiten. Im Vers Iyaka nabudu wa iyaka nastain, wird unsere Anbetung Allahs zuerst erwähnt und dann die Bitte um Hilfe. Unsere Anstrengung, unser Jihad ist Requisite dafür dass Allah swt. uns hilft. Wir können nicht Allah swt. bitten uns in die Schule zu transportieren, während wir im Bett unter unserer Decke liegen oder um eine gute Note in einem Test bitten ohne dafür geübt zu haben. So funktioniert es nicht.

Möge Allah swt. uns dabei helfen dies in die Tat umzusetzen, uns für die Probleme in unserer Gesellschaft einzusetzen und nicht dem Egoismus zu verfallen. Möge Allah swt. unsere Anstrengung belohnen und unsere Absicht rein halten. Amin.

Lasst uns mehr dankbar sein für das was wir haben und uns für die einsetzen, die wenig haben. InshaAllah.

Dies ist an erster Stelle eine Erinnerung an mich selber.

Wa Allahu Alam,

Wa Salam,

Abdur-Rahman

 #January – Being Thankful